Beitragsseiten

Spielberichte Saison 2019            Spielberichtschreiber:  Markus Nauman

FFC Matthias Trier – FZM Thiergarten                                                   3:4 (2:3)

am 04.11.2019

Tore für den FFC: Philipp H., Marc, Dominik S.

 

Da die etatmäßigen Torhüter fehlten (Thorsten war nicht da und der „Neue Alex“ steckte noch im Stau), streifte sich Alex K. an einem milden Herbstabend das Trikot mit der Nr. 1 über. Den Gästen wurde das Recht auf Grün gewährt und der FFC spielte an diesem Abend seit Langem mal wieder in den „Zebra-Trikots“, zunächst mit gerade mal 11 Mann.

Die FZM schien gleich mal zeigen zu wollen, wo der Hammer hängt, und setzte nach einer Minute den ersten Torschuss, der flach am Tor vorbeisauste. Der FFC erspielte sich zunächst kaum Torchancen, weil man immer wieder im Mittelfeld hängen blieb.

Das 0:1 fiel aus heiterem Himmel durch einen nicht gänzlich unhaltbaren Schuss aus ca. 30 Metern, der sich jedoch fies unter die Latte senkte. Wenig später tauschte dann Alex K. mit dem „Neuen Alex“ das Torhütertrikot und wechselte in die Innenverteidigung.

Das 1:1 besorgte Philipp mit einem „beherzten“ Schuss von der Strafraumgrenze, der flach im Eck einschlug. Doch schon wenig später kamen die Gäste mit einem weiteren Fernschuss ins rechte obere Eck zur erneuten Führung (1:2). Dann musste Dennis mit Oberschenkelproblemen vom Feld. Wenig später ein direkt aufs Mattheiser Tor abgefeuerter Freistoß, bei dem der FFC-Keeper um den auftippenden Ball herumtanzte. Dem Ball war das egal, er schlug gegen den Innenpfosten und prallte von dort ins Tor. Bei feuchter Witterung kann eben, zumal im Freizeitfußball, alles passieren. Auch den Feldspielern versprang immer wieder mal ein Ball. 1:3 also der neue Spielstand. Den nächsten Freistoß parierte der „Neue Alex“ dann im Nummer-sicher-Modus, ein Verteidiger konnte zur Ecke klären. Dann ein Konter, bei dem steil auf Marc gepasst wurde, der dribbelte, abzog und flach ins lange Eck einnetzte. Nur noch 2:3!

Zu Beginn der 2. Halbzeit musste dann mit Klaus der zweite Spieler angeschlagen vom Feld, auch er verspürte Schmerzen im Oberschenkel. Nur noch zu zehnt war es jetzt eine Mammutaufgabe, den Rückstand aufzuholen. Die FZM konnte nunmehr gefällig kombinieren. Darüber hinaus waren die Gäste in Grün auch bissiger in den Zweikämpfen, zeigten mehr Einsatz und Struktur und lagen insgesamt verdient vorn. Immerhin strahlten bei den Platzherren Defensivspieler wie Alex K., Pascal, Philipp und Tobi Ruhe aus und sicherten immer wieder Bälle. Dennoch fing der FFC sich einen Konter ein: Flach durch die Mitte griff die FZM auf einmal mit drei Mann an, dann Schuss und keine Abwehrchance für Keeper Alex – 2:4.

Der FFC stemmte sich gegen die drohende Niederlage, lief sich jedoch im Mittelfeld immer wieder fest und kam nur vereinzelt zu Torchancen. Insgesamt war die Fehlpassquote bei den Mattheisern ungewohnt hoch, auch waren viele Aktionen zu hektisch.

Dann wollte Alex K. aus 30 Metern abziehen, aber der vom Gegner kommende Ball rutschte ihm über den Außenrist. Marc dribbelte sich vor dem gegnerischen 16er in die Mitte und schoss flach knapp am Pfosten vorbei. Nach einer ausnahmsweise gelungenen Kombination passte Dominik S. von rechts in den Strafraum, wo Domenic D.C. stand, der den Ball aus vollem Lauf cool mit dem Außenrist am Tor vorbeispitzelte. Domenic hatte als linker Flügelspieler insgesamt einige gelungene Aktionen, konnte sich aber nicht belohnen. Wenig später verpasste Sven eine „todsichere“ Querhereingabe im gegnerischen Fünfer. In der letzten Minute gab es dann einen Foulelfmeter für den FFC und damit immerhin Gelegenheit zur Ergebniskosmetik. Philipp lief an, schoss flach halblinks, der Torwart warf sich in die richtige Ecke und wehrte ab, im Nachsetzen lupfte Dominik S. den Ball in den Kasten zum 3:4-Endstand.

Angesichts der Unterzahl bei gleichzeitig munter durchwechselndem Gegner kein allzu schlechtes Ergebnis für den FFC, aber spielerisch und kämpferisch doch eher Magerkost. Positiv war ansonsten nur noch, dass der vielversprechendste Nachwuchsoffensivspieler der Gäste diesmal statt vier Toren nur eines erzielte (75 % weniger!). Danke noch einmal an die FZM für das faire Spiel und die abermalige weite Anreise (die der FFC umgekehrt noch nie auf sich genommen hat).

 

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – Samba Rio                                                       2:2 (0:1)

am 21.10.2019

Tore für den FFC: Dominik S., Philipp H.

 

Die Herbstausgabe dieses Freizeitfußball-Klassikers wurde über Nacht für den FFC unverhofft zum Heimspiel. Insgesamt 12 „All Greens“ liefen sich in der Abenddämmerung warm. Die Partie begann mit beiderseitigem vorsichtigem Abtasten bzw. gegenseitigem Neutralisieren. Entsprechend dauerte es eine Weile, bis es ernst zu nehmende Torchancen gab. Zunächst spitzelte Marc den Ball klug steil in den Fünfer, aber offensichtlich für die sich in der Nähe tummelnden FFC-Spieler zu überraschend, so dass der Ball ins Aus rollte. Wenig später wieder Marc mit einem flachen, nicht außerordentlich harten Distanzschuss, bei dem der Samba-Keeper keine Anstalten machte ihn abzuwehren, obwohl er schließlich an den Außenpfosten ging! Dominik S. wurde im gegnerischen 16er angespielt und schoss aus guter Position am Tor vorbei.

Mitte der ersten Hälfte baute Samba Rio dann zusehends mehr Druck auf. Eine maßgeschneiderte Flanke auf Kopf im Fünfer brachte erstmals Torgefahr durch Gelb-blau. Vor allem Hong in der Innenverteidigung war jedoch meist auf dem Posten und fing immer wieder Angriffe ab. Wenig später machte FFC-Torhüter Alex den Arm lang und fischte so sehenswert den Ball aus dem langen Eck. Dann das 0:1 durch einen schlitzohrig mit dem Fuß verlängerten Eckball, der im kurzen Eck einschlug. Manchmal ist es eben doch gut, wenn ein Verteidiger am Pfosten steht, auch wenn das beim FFC meist als „Sich Drücken vor Zweikämpfen“ ausgelegt wird...

In Hälfte 2 war die erste Torchance der Hausherren ein 25-Meter-Flachschuss von Domenic D. C., der das Tor verfehlte. Dann schoss Dennis eine Ecke flach und fast parallel zur Grundlinie, was jedoch von den mitgerückten FFC-Akteuren verschlafen wurde. Die Zweikämpfe wurden nun zusehends verbissener geführt. Der FFC machte eigentlich ordentlich Druck, blieb aber immer wieder stecken bzw. hängen. Die Einwechslung des verspätet eingetroffenen Pascal sollte die Defensive stabilisieren und ein paar Schnelligkeitsimpulse bringen. Marc dribbelte einmal schön in den gegnerischen 16er und zog mit links ab – drüber. Dann flankte Domenic D. C. butterweich in den 5er, aber dort verpassten Tobi mit dem Kopf und Hong mit dem Fuß, es schien wie verhext.

Das Kombinationsspiel von Samba Rio war insgesamt nicht sehr ausgefeilt, doch auf einmal gab es einen Konter mit schneller Ballstafette, abgeschlossen mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz – 0:2. Keine Chance für Keeper Alex, der ansonsten in der 2. Halbzeit kaum Gelegenheit für heldenhafte Taten erhielt. Kurz darauf eröffnete ein Fehlpass im Aufbauspiel des FFC eine Schusschance für Samba Rio, der Ball knallte von der Latte zurück ins Feld. Glück für die Grasgrünen, das hätte die Vorentscheidung sein können. Kurz darauf ging ein Samba-Freistoß an die Latte, doch der Freistoß wurde wiederholt, weil der Unparteiische aus Versehen in die Pfeife gepustet hatte (dennoch ein dickes Dankeschön an Florian für das Übernehmen der Spielleitung!).

Dann wenige Minuten vor Schluss das 1:2: Bei einem von Dennis eingeleiteten Angriff nahm Dominik S. den Ball auf, lief damit auf den Torwart zu, schüttelte einen Verteidiger ab und verlud den Gästekeeper. Beim FFC merkte man: „Da geht noch was!“ Nur kurz nach dem Anstoß dribbelte Dominik S. über links, und es wurde ihm kurz vor der Seitenlinie von hinten auf den Schlappen getreten. Es gab Freistoß und Dominik musste leider verletzt ausscheiden. Angesichts von über 25 Metern Torentfernung rechneten alle mit einer Flanke in den 16er. Doch Philipps sehenswerter Bogenlampen-Freistoß, der am Ende einfach vom Himmel ins lange Eck fiel, setzte ein Glanzlicht in diesem eher durchschnittlichen Spiel und sorgte nebenbei für den 2:2-Ausgleich. Danach gab es keine nennenswerten Torchancen mehr, aber immerhin: Die grünen Mentalitätsmonster hatten sich zurück ins Spiel gekämpft!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – DJK St. Matthias AH                                                           5:4 (3:1)

am 02.09.2019

Tore für den FFC: Dominik S. (2), Christian, Dennis, Marc

 

An einem Bilderbuchspätsommerabend bekam der FFC immerhin einen 12er-Kader zusammen. Neuzugang Alex gab ein solides Pflichtspieldebüt. „Rückkehrer“ Philipp erzielte zwar selbst kein Tor, sorgte aber für Verbesserung im Kombinationsspiel nach vorne. Auch Dennis im offensiven Mittelfeld und die „Flügelzange“ mit Marc und Dominik S. war gut drauf; nicht zu vergessen die „italienische“ Innenverteidigung mit Giovanni und Domenic, die dafür da war, dass nicht einfach nur proletenhaft gepöhlert, sondern gepflegter Calcio zelebriert wurde.

Die Grasgrünen kamen mit der ersten Torchance zum 1:0. Dennis dribbelte sich auf halblinks durch und spitzelte den Ball Philipp vor den Fuß, der nicht lang fackelte und flach abzog. Der Ball knallte gegen den rechten Pfosten und rollte zum linken Pfosten, wo Dominik S. abstaubte.

Beim ersten DJK-Angriff bekam Klaus im eigenen 16er eine Flanke an den Arm, woraufhin lautstark Elfmeter gefordert wurde, doch der Unparteiische entschied „im Zweifel für den Angeklagten“, und es gab nur Ecke. Wenige Augenblicke später konnte Thorsten den ersten DJK-Torschuss entschärfen.

Dann das 2:0, als Dennis einen Pass quer zum gegnerischen Tor im 5-Meter-Raum annahm und ohne Mühe einnetzte. Wenig später zirkelte Marc den Ball aus etwa 25 Metern knapp neben den Pfosten. Ansonsten hielt zu diesem Zeitpunkt der stark parierende DJK-Keeper Andi seine Mannschaft im Spiel.

Dann jedoch der Anschlusstreffer: Ein angeschnittener Ball senkte sich über den ein wenig weit vor dem Tor stehenden FFC-Keeper langsam und – zugegeben – schön anzuschauen ins Tornetz. Nur noch 2:1! Doch schon wenige Minuten später das 3:1: Einen Schuss des heute besonders motivierten Dominik S. konnte der DJK-Keeper nur halb abwehren, der Ball landete bei Christian, der routiniert abstaubte.

Kurz vor der Pause dann noch einmal Glück für den FFC, als DJK einen Konter setzte und zwei Angreifer unbegleitet blieben, doch einem von ihnen missglückte in aussichtsreicher Position die Ballannahme. Trotz Zwei-Tore-Führung war zur Pause noch nichts entschieden.

In der zweiten Hälfte erhöhte DJK logischerweise den Druck, leider wurde das Spiel im Zuge dessen insgesamt ruppiger, auch stieg die Zahl der Kommentierungen von Schiedsrichterentscheidungen.

Ein „vernickelter“ Spielaufbau des FFC ermöglichte einen Torschuss eines DJK-Offensivmanns. Keeper Thorsten entschied sich zum Abwehren des Balles für einen Willy-Brandt-Gedächtnis-Kniefall. Dieser glückte zwar, doch der Ball prallte von seinem Oberschenkel zurück ins Feld, und ein DJKler konnte im Nachschuss aus spitzem Winkel einnetzen – nur noch 3:2 und etliche Minuten zu absolvieren! Doch schon kurz darauf war dank eines gezielten Schusses von Marc aus kürzerer Distanz der Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt (4:2). Dann wurde es hektisch. Kurz vor dem eigenen Strafraum bekam Markus einen Ball an die Hand, aber da die Hand nicht zum Ball gegangen war, ließ der Schiri weiterlaufen. Nur eine von mehreren Situationen, die den Meckerpegel ansteigen ließen. Zwischenzeitlich verließ gar der Unparteiische das Spielfeld, um der Spielerschaft einen Denkzettel zu verpassen. Zwischendurch mal wieder Thorsten mit einer Teufelskerlparade. Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter kam DKJ wieder heran (4:3). Auf der Gegenseite nahm es Marc dribbelnd mit vier DJKlern auf, scheiterte jedoch wie einst Ali Baba am Letzten. Für die Entscheidung sorgte kurz vor dem Ende Dominik S. mit seinem zweiten Abstaubertor. Ein in der Summe verdienter Sieg für den FFC, der in Hälfte zwei noch einen Pfostenschuss zu verbuchen hatte. Etwas weniger aussichtslose Dribblings, hektische Ballweiterleitungen und sinnfreie Torschüsse wären zwar angebracht gewesen, aber insgesamt klappte das Zusammenspiel recht gut.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – FZM Thiergarten                                   6:4 (3:0)

am 17.06.2019

Tore für den FFC: Christian (2), Marc, Dominik S., Steffen, Giovanni

 

In seinem wahrscheinlich letzten Pflichtspiel für den FFCM erlebte Keeper Steffen an diesem schwülen Spätfrühlingsabend zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten. Zunächst war, wenn Not am Mann war, Steffen auf dem Posten und glänzte mit Big Saves, etwa: Dribbling – Ball vom Fuß gefischt! Freistoß – Ball aus dem Eck gekratzt! So behielt er immerhin in Halbzeit eins eine weiße Weste.

Allgemein hatten die Gäste aus dem Hochwald mehr Mühe ins Spiel zu finden und waren anfangs nur gelegentlich mit Einzelaktionen gefährlich, etwa Dribblings aus dem Halbfeld. Als Abwehrchef praktizierte Giovanni gleich zu Beginn aktiv Gleichberechtigung – mit rustikalem Körpereinsatz gegen die einzige Spielerin der FZM. Insgesamt betrachtet war die Partie bisweilen ruppig und körperbetont, aber nicht wirklich unfair. Ein Novum war, dass mit den Gästen mitgereiste Fans eine Fotodrohne über das Spielfeld fliegen ließen, allerdings offenbar nicht zu Beweiszwecken. Nach einigen Minuten und Schnappschüssen war das Ding dann wieder am Boden, was auch gut war, da auf Dauer für die Spieler doch recht nervig.

Zurück zum Spielgeschehen: Das 1:0 fiel nach wenigen Minuten mit einer der ersten nennenswerten Chancen des FFC. Heiko flankte von rechts außen schön in hohem Bogen in den Fünfer, wo Dominik S. nur noch das Köpfchen hinhalten musste. Wenig später dann das 2:0, als ebendieser Dominik im gegnerischen 16er nach einer Finte quer legte zu dem mutmaßlich vorübergehenden Neuzugang Christian, der nach einer Körpertäuschung flach rechts einnetzte. Das 3:0 dann ein echter Klassiker: Giovanni stand bei einer Ecke ungedeckt am langen Pfosten und köpfte den Ball in den Torwinkel. Mit diesem Ergebnis ging es kurz darauf in die Pause.

Vor allem zu Beginn der 2. Hälfte zeigten sich die Gäste dann als „Mentalitätsmonster“, die dieses Ding noch drehen wollten, gingen mit Verve in die Zweikämpfe und erspielten sich Chancen. Ein Ballverlust im Aufbauspiel der Hausherren ermöglichte ein Dribbling, bei dem sich ein FZM-Akteur gegen mehrere Abwehrspieler durchsetzte, geschickt den Torwart umkurvte und den Ball ins Netz lupfte – nur noch 3:1 und noch eine halbe Stunde zu spielen!

Quasi im Gegenzug wurde Dominik S., der gerade im gegnerischen Strafraum zu einem Seitfallzieher mit 180-Grad-Drehung ansetzte, das Standbein weggezogen. Der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Wie vor dem Spiel abgesprochen trat Torhüter Steffen an und versenkte die Kugel humorlos flach halbrechts. Der Jubel seiner Mitspieler kannte daraufhin keine Grenzen. Das Schicksal eines gewissen Jörg Butt blieb Steffen jedoch erspart, als er wenig später feiernd ins Tor zurücktrabte und ein FZM-Akteur direkt nach dem Anstoß auf seinen Kasten hielt, dabei jedoch das Tor verfehlte.

Wenig später fing der Gästekeeper auf der Torlinie einen eigentlich harmlosen Ball, ließ ihn jedoch FFC-Offensivmann Marc vor die Füße fallen, der dankbar zum 5:1 einschob. Kurz darauf guckte sich Christian an der Strafraumgrenze den Torwart aus und netzte flach ins lange Eck ein – 6:1. Das Spiel schien entschieden, weswegen die Hausherren immer unkonzentrierter zu Werke gingen und bisweilen recht hoch standen, was dem Gegner Kontermöglichkeiten (und auch –tore) verschaffte. Der inzwischen ins Feld gewechselte Gästekeeper der Anfangsformation netzte zweimal per Schuss aus kurzer Distanz ein. Danach ergab eine Konterkombination das 6:4, wobei der FFC zu weit aufgerückt war. Die Schlussphase wurde noch einmal hektisch. FFC-Abwehrrecke Pascal rannte im Übereifer einen FZM-Spieler über den Haufen, der Schiri ließ gnädigerweise die Karten stecken. Doch die Zeit rannte Thiergarten davon und es blieb beim 6:4. Entgegen allen Erwartungen (und Wetteinsätzen) musste Steffen in seinem Abschiedsspiel vier Tore einstecken, sich jedoch keine Torwartfehler ankreiden lassen. Bleibt noch zu erwähnen, dass die torlos gebliebenen FFC-Offensivos Dennis, Domenic D. C. und Heiko meist überhastet den Torabschluss suchten und dabei zumeist das Tor verfehlten. Nach dem Abpfiff wurde Steffen von seinen Mitspielern mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra für sein Lebenswerk geehrt. Toll auch, dass die Verletzten bzw. anderweitig nicht Eisatzbereiten Thorsten, Dominik N. & Dominik B. zum Zuschauen kamen. Fortan wird Steffen überwiegend auf einer Lübecker Hafenmauer sitzen und dort ein Pfeifchen schmaucheln, wobei wir ihm viel Freude wünschen!

 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – Ballklatscher United                          1:4 (0:0)

am 29.04.2019

Tor für den FFC: Dominik S.

 

Als Klaus beim Aufwärmen mit einem perfekten Schlenzer in den Winkel traf, da hatte der FFC noch Hoffnung auf einen großen Wurf. Doch offensichtlich hatte der Gegner diese Szene beobachtet, denn Klaus wurde anschließend weitgehend aus dem Spiel genommen. Auch der übernächtigte, wenn auch koffeingedopte Maxim blieb an diesem Montagabend eher unauffällig...

Die Grasgrünen waren von Beginn an in der Defensive. Der Gegner hatte einige neue, überwiegend junge Gesichter aufgeboten, kombinierte in eingespielt wirkender Manier und baute ordentlich Druck auf. Es war zudem ersichtlich, dass die Mattheiser derzeit zu sehr von Einzelaktionen, verwirklicht vor allem von Marc und Dennis, abhängig sind (was im Spiel davor durchaus noch zum Erfolg führte). Letztere beiden blieben bedrängt von einem oder sogar zwei oder drei Gegenspielern, meistens recht schnell hängen.

Torwart Steffen war von Beginn an stark gefordert, aber auch präsent und parierte vor allem auf der Linie immer wieder mit Blitzreflexen. Glück für die „All Greens“, als Markus beim Querspielen im eigenen 16er aus Versehen einem BKU-Angreifer einen passablen Kopfball auflegte, der knapp neben das Tor ging. Der FFC hatte nach wie vor Mühe, aus der eigenen Hälfte heraus zu kommen, und wenn, dann lauerte BKU mit gefährlichen Kontern. Immerhin stieß gegen Ende von Hälfte 1 Pascal zur Mannschaft, die bis dahin nur aus elf Spielern plus Ersatzkeeper Michael – dem angesichts der starken Leistung von Stammkeeper Steffen nur die Rolle als Edelfan blieb – bestanden hatte. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit rettete sich der FFC mit einem 0:0 in die Pause. Es wurden ein paar Umstellungen vorgenommen, aber der Freiraum für Korrekturen war eingeschränkt.

In der 2. Hälfte machten sich dann bei den Hausherren die nachlassenden Kräfte stärker bemerkbar als beim Gegner, der ein größeres Auswechselkontingent hatte und dieses auch ausgiebig nutzte. Ungefähr in Minute 50 passierte es dann: ein BKU-Angreifer konnte sich am 16er den Ball zurechtlegen und unbedrängt flach ins Eck einschießen. Dem FFC-Torhüter war zudem durch die in Schockstarre verbliebenen Verteidiger die Sicht teilweise versperrt.

BKU erhielt den Druck aufrecht und kam nur wenig später zu einem weiteren Torerfolg: Steffen parierte stark einen aus kürzerer Distanz abgefeuerten Schuss, klatschte dabei aber dummerweise den Ball einem Grün-Weißen vor die Füße, der dankend einnetzte – 0:2.

Der FFC konnte sich kaum einmal aus der Umklammerung befreien. Dann ein Freistoß kurz vor dem FFC-Strafraum. Ein Ballklatscher zirkelte den Ball um die nicht gerade fachmännisch gestellte Mauer herum halbhoch ins linke Eck. Wenn man Steffen, unserem Halbgott in Neongelb, zu diesem Spiel etwas ankreiden will, dann ist es wohl fast ausschließlich die halbherzig gestellte Mauer bei diesem Freistoß zum 0:3.

Immerhin fielen die Grasgrünen jetzt nicht auseinander, sondern bemühten sich um Offensivaktionen. Folgerichtig die erste Torchance der „All Greens“ in diesem Spiel: ein harmloses Schüsschen von Dennis. Leider fingen sich die Mattheiser kurz darauf einen Konter ein, den BKU blitzschnell ausführte und mit dem 0:4 abschloss.

Dann aber ein überraschender Steilpass auf Dominik S., der die Kugel im gegnerischen Halbfeld in nur leicht abseitsverdächtiger Position aufnahm und damit auf den gegnerischen Torhüter zulief. Die aufgerückten Verteidiger kamen nicht schnell genug zurück, und Dominik konnte den Ball am Torhüter vorbei einnetzen. Nur noch 1:4, aber auch nur noch wenige Minuten zu spielen. Spielerisch passierte jetzt kaum noch Nennenswertes. Es gab noch eine übereifrige Aktion von Marc, der einen BKU-Angreifer verfolgte und ihm den Ball wegspitzelte, aber gleichzeitig auch zu Fall brachte. Dann ging Tobi mit einem Krampf zu Boden, aber der Schiedsrichter erlöste ihn – Zufall oder nicht – mit dem Schlusspfiff. Im Vergleich zum vorigen Match gegen die Freunde d. b. F. kein Spiel auf Augenhöhe, vielmehr eine Lehrstunde für die Mattheiser. Der Supercomputer in Bernhards Keller hat unter Berücksichtigung der Vereinsspielerkoeffizienten ein bereinigtes Spielergebnis von 1:1 ausgespuckt – aber wir wollen keine schlechten Verlierer sein...

 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – Freunde des brasilianischen Fußballs                          4:3 (1:2)

am 08.04.2019

 

Tore für den FFC: Dennis (2), Marc (2)

 

Zu Beginn der Draußen-Saison 2019 wurden beim FFC einige Veränderungen spürbar. Neben der Aufstockung des Kaders mit „jungen Wilden“ wie Marcel, Dominik (der X-te) und Konrad wurde die Mannschaft (behutsamerweise erst nach dem Spiel!) darüber informiert, dass der langjährige 2. Vorsitzende Detlev („Mr. 95 Grad“) den Verein verlassen hat, um sich als Fußballtrainer höheren Aufgaben zu widmen. Hierfür wünscht ihm die Mannschaft (nicht DIE MANNSCHAFT!) alles erdenklich Gute! Ohne allzu viel Medienrummel wurde auch schon ein Nachfolger gefunden: Als Ex-Mittelfeldmotor des FFC und aktueller Strippenzieher der Spielanbahnung kennt Florian Verein und Mannschaft in- und auswendig, weswegen er sich gegen seine namhaften Mitbewerber durchsetzen konnte (auch wenn die genaueren Umstände bislang intransparent sind...). Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und hoffen, dass er dem Druck im Pulverfass „FFC Hollywood“ auf Dauer gewachsen ist...

Doch nun zum Spielgeschehen: Nach abtastendem Beginn kamen die Gäste mit der ersten Torchance nach wenigen Minuten zur Führung: In der FFC-Abwehr unterschätzte einer eine Flanke, ein anderer ließ einen Offensivmann alleine stehen. Ein Schuss von der 16er-Grenze schlug im langen Eck ein – 0:1.

Dann die erste FFC-Chance: halbhoher Steilpass auf Dominik S., der zog die rechte Haxe an und schaufelte so – Absicht oder nicht – den Ball quer zu Tobi, dieser scheiterte mit einem ordentlichen Flachschuss am Torhüter. Der FFC ließ den Gästen zu viele Freiräume, so dass diese ihr sicheres Kombinationsspiel aufziehen konnten. Der heute in die Abwehr beorderte Domenic D. C. war zwar rege und gewohnt passsicher, doch als Zuschauer merkte man, dass er sich im „Kreativzentrum“ wohler fühlt. Die nächste FFC-Chance bestand darin, dass Marc in Arjen Robben-Manier nach innen zog und mit links aufs Tor ballerte, doch der Ball flog weit übers Lattenkreuz. Dann der FFC mit Überzahl im gegnerischen 16er, Dennis kam zum Schuss, der im langen Eck einschlug – der 1:1-Ausgleich!

Doch schon wenig später die erneute Gäste-Führung, als die Gelb-Blauen sich fast bis zur Grundlinie durchdribbelten, der Ball quergelegt wurde und ein dankbarer Abnehmer das runde Leder unter die Latte haute – 1:2. Zu diesem Zeitpunkt herrschte im FFC-Mittelfeld ein Missverständnis hinsichtlich der Raumaufteilung und der genauen Position von Maxim, weswegen das zentrale Mittelfeld zeitweise überbesetzt war. In der 2. Hälfte machte der FFC mehr Offensivdruck und ging meist energischer als der Gegner in die Zweikämpfe, wobei das Spiel jedoch beiderseits fair blieb. Dann urplötzlich wähnte Dennis den gegnerischen Keeper zu weit vor dem Tor und hielt aus dem Halbfeld einfach mal drauf – ein nicht alltägliches Tor aus ca. 40 Metern Entfernung zum 2:2! Kurz darauf der FFC über links, wobei Marc den Ball am 5er erhielt und quer rüberlegte auf Tobi, der die Kugel unter die Latte haute, doch der Unparteiische entschied auf Abseits.

Klaus interpretierte seine Mittelfeldrolle an diesem Abend offensiv und kam zu mehreren aussichtsreichen Torchancen, doch Abseits, Orientierungsprobleme, ein gewisser Mangel an Schnellkraft und Glück (v. a. bei der Volley-Abnahme eines hohen Steilpasses von Marc) verhinderten einen Torerfolg des Routiniers. Auf der anderen Seite rettete Abwehrboss Giovanni im 5er für den überlupften Steffen.

Dann wieder der FFC: Einen Freistoß von halblinks aus ca. 20 m zirkelte Marc knapp am langen Pfosten vorbei. Wenig später dann Dennis mit einem Flachschuss aus ca. 16 m nach einem klugen Rückpass vom 5er, doch der Keeper hielt.

Dann das 3:2 für die Hausherren, als Marc im gegnerischen 5er an den Ball kam und diesen ohne lange zu fackeln ins linke Eck knallte. Wenig später dribbelte jedoch ein Blau-Gelber die komplette Innenverteidigung des FFC aus und schlenzte die Kugel am machtlosen Steffen vorbei zum 3:3. Doch der FFC machte offensiv weiter. Wiederum kam Marc im gegnerischen 5er an den Ball, den er diesmal mit mehr Gefühl halbhoch ins lange Eck beförderte – 4:3 für die Grasgrünen! Kurz vor Spielende verlor Markus an der Mittellinie im Zweikampf den Ball, was die Gelb-Blauen zu einem Konter nutzten. Torwart Steffen konnte den folgenden Schuss nur (oder immerhin?) halb abwehren, und der Ball drohte über die Torlinie zu rollen, doch Markus war mit schlechtem Gewissen zurückgeeilt und kratzte mit etwas Glück den Ball noch von der Torlinie. Die Luft zum Durchatmen verschaffte dem FFC dann Pascal, der aus dem eigenen 16er zu einem Sprint mit Ball an den gegnerischen 16er ansetzte, dann auf Marcel querlegte, der die Kugel jedoch nicht optimal traf und am FdbF-Keeper scheiterte. Doch der knappe Sieg war über die Zeit gerettet! Insgesamt eine spannende und für Freizeitfußball anspruchsvolle Partie von zwei Teams auf Augenhöhe.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 Spielberichte Saison 2018            Spielberichtschreiber:  Markus Nauman       

 

 

FFC Matthias Trier – FZM Thiergarten (Hochwald)                          2:2 (2:1)

 

Tore für FFC: Florian W., Dominik S.

 

 

 

Am wolkigen Himmel drohte an diesem Abend permanent ein Gewitter, aber es kam nicht. Die Wetterverhältnisse standen auch sinnbildlich für dieses Spiel, in dem FFC und FZM erstmals außerhalb des Turnierbetriebs aufeinander trafen und sich am Ende leistungsgerecht unentschieden trennten. Die erste Chance hatten jedoch die Gäste: ein Schuss von halblinks ging links neben das Tor. Doch der FFC ging mit einer seiner ersten Chancen in Front: Florian W. schoss halbrechts aus ca. 15 m mit Wucht einfach mitten ins Tor hinein. Auf der anderen Seite räumte Steffen, heute ausnahmsweise Innenverteidiger, gekonnt einen Konter ab. Dann drang Florian von rechts in den gegnerischen 16er ein und versuchte den Gästekeeper zu tunneln, doch dieser roch den Braten. Wenig später wollte Tobi ebenfalls von rechts ein hohes Anspiel volley aufs Tor hauen, doch der Ball rutschte ihm über den Spann. Die Mattheiser leisteten sich den Luxus zahlreicher Fehlpässe und verlorener Zweikämpfe, was der FZM Torchancen ermöglichte. Folgerichtig fiel einige Minuten später der Ausgleich: Ein FZM-Offensivspieler dribbelte an den 5er und zog ab, der Ball schlug flach ein zum 1:1. Kurz darauf wiederum die „Thiergärtner“ mit einem 20-Meter-Schuss, den Johann jedoch aus der Luft fischen konnte. Auf FFC-Seite kam Dennis zu einem 30-Meter-Schuss, der übers Tor flog. Ein Schuss von Rückkehrer Dominik N. wurde geblockt, Markus kam nach vorbildlichem Zurücklegen von Florian ca. 20 Meter vor dem Tor in Rückenlage und haute den Ball übers Tor.

 

Dann nahm Dominik S. einen tollen Diagonalpass von Tobi aus dem Halbfeld am 16er auf und schoss zum 2:1 ein. Doch die Gäste blieben trotz des erneuten Rückstands gefährlich: Ein Kopfball nach Eckstoß knallte oben auf die Latte, wenig später ging ein Flachschuss an den Pfosten. Kurz darauf wurde die Abseitsfalle des FFC ausgehebelt (oder war es eher die Trägheit der FFC-Abwehr beim Zurücklaufen?), dann Querpass im Strafraum, aber der zuständige FZM-Stürmer rutschte wenige Meter vor dem Tor am Ball vorbei – eine vergebene „Hundertprozentige“. Auf FFC-Seite setzte Dominik S. einen Volleyschuss mehrere Meter am Lattenkreuz vorbei. Dann war Halbzeit, und die „All Greens“ konnten sich unterm Strich glücklich schätzen, den Vorsprung in die Pause gerettet zu haben.

 

In Hälfte zwei hatten wiederum die Kicker aus dem Hochwald die erste Chance: Ein Sturmlauf endete mit einem Schlenzer knapp am rechten Winkel vorbei. Kurz darauf faustete Johann einen mutmaßlichen Flatterball (das Karius-Gespenst schwebte noch über allem!) zurück ins Feld. Auf der Gegenseite wurde ein Schussversuch von Florian geblockt.

 

Dann ein Kuriosum: Dominik S. traf aus kurzer Distanz binnen einer Minute zweimal den linken Pfosten. Beim zweiten Mal stieß sich der einsatzfreudige Gästekeeper beim Abwehrversuch den Kopf am Aluminium und sah kurz Sternengeflimmer, konnte jedoch zum Glück weiterspielen. Dann nahm der FFC-Goalie einen Rückpass mit der Hand auf. Der Unparteiische entschied auf indirekten Freistoß an der 5er-Grenze. Die vielbeinige FFC-Mauer konnte den Schuss abblocken. Dann setzte Giovanni aus dem Mittelfeld heraus Tobi mit einem schönen Diagonalpass in Szene, doch den anschließenden Schuss klärte der Torwart zur Ecke. Unmittelbar danach tropfte ein abgefälschter Schuss gefährlich vor dem Gästetor auf, Thiergarten bekam zunächst den Ball nicht weg, konnte dann aber zur Ecke klären. Dominik S. köpfte kurz darauf dem FZM-Torwart aus kurzer Distanz in die Arme. Dann wurde die in der 2. Hälfte löchrige rechte Seite für den FFC zur Achillesferse. Nach einem unglücklichen Querschläger wurde der FFC überrannt, konnte zunächst klären, dann legten die Gäste aber den Ball im 16er quer und es folgte ein Schlenzer in den linken Winkel.

 

Fazit: Ein Spiel auf Augenhöhe, das Spaß machte. Um zu gewinnen, hätte der FFC gegen den wachsamen Gästekeeper kaltschnäuziger sein müssen und/oder das Mittelfeld hätte vor allem in Hälfte zwei mehr FZM-Angriffe früher unterbinden müssen. Ein herzliches Dankeschön noch an Florian L. für seinen Einsatz als Schiedsrichter sowie vorab als Spielorganisator.

 

 


 

Spielbericht FFC Matthias Trier – Samba Rio 3:4 (1:4)
am 07.05.2018
Torschützen FFC: Philipp Herz (2), Mario Könen
Auch im 27. Jahr der Vereinsgeschichte hieß Präsi Bernhard die Schlange stehenden Investoren
allesamt wieder auf der Türschwelle kehrt machen. Ein Einstieg der Firma Appelt Immobilien als
Großsponsor samt Umbenennung des Vereins (gemäß DFB-Richtlinien) in AI Matthias
(„Artifiziellrasen Interaktionssport Matthias“) konnte als von der Konkurrenz gezielt gestreutes
Gerücht entlarvt werden. Ohne das entsprechende Kapital tummelten sich beim Warmlaufen im
Vergleich zum 2017er Kader keine Neuzugänge, aber immerhin elf bewährte Stammkräfte in der
Feyener Abendsonne. So viel über die Hintergründe zu Saisonbeginn.
In den ersten Minuten des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, wie es so
schön heißt. Das 0:1 fiel mit der ersten Torchance des Spiels, als Samba Rio durch die Mitte kam und
steil auf einen Stürmer spielte, der kurz dribbelte und dann halb rechts flach einschoss. Doch die
Grasgrünen kamen ebenfalls mit ihrem ersten Torschuss zum Ausgleich: Einen von Philipp flach um
die Mauer gelenkten Freistoß berührte der Samba-Goalie zwar noch mit dem Fuß, bekam ihn jedoch
nicht mehr von der Linie, und der Ball zappelte im Netz – 1:1. Nur wenige Minuten später der
erneute Rückstand für die Mattheiser: Ein Konter durch die Mitte wurde nicht abgefangen, der
Schuss schlug oben rechts ein und 1:2. Der FFC erspielte sich dennoch einige Torchancen. Eine
formidable Flanke von rechts in den Strafraum durch Dominik S. haute Marc wenige Meter vor dem
Tor stehend klar über die Latte (die Sonne als Ausrede nehmen ist eigentlich unprofessionell!). Wenig
später schoss Marc ob seiner Unbedrängtheit von halblinks einfach mal hart aufs Tor, der Samba-
Keeper faustete zur Ecke. Dann jedoch erreichten Abstimmungsprobleme und unproduktive
Laufwege in der FFC-Abwehr ihren Höhepunkt: Gelb-Blau spielte einen Angriff durch bis zur
Grundlinie, es folgte ein Pass in den Rücken der Verteidigung und der Schuss des ungedeckten
Samba-Offensivos Berti auf das ob des Herauseilens von Torhüter Thorsten leere Tor – 1:3. Nur
wenig später kam ebendieser Berti wieder im 16er frei zum Schuss, der rechts oben zum 1:4
einschlug. Kurz darauf war Halbzeit. Bezeichnend für den mangelnden Willen des FFC, dass in der
letzten Szene vor dem Pausenpfiff ein Sambaspieler nach Querpass im Aufbauspiel nicht angelaufen
wurde. Frühlingssonne, Blütenduft und Vogelgezwitscher hatten die „All Greens“ offensichtlich
selbstzufrieden gestimmt...
Zur zweiten Halbzeit kam der kurz zuvor eingetroffene Mario ins Spiel und mit ihm etwas mehr
Variabilität in die Angriffsbemühungen des FFC. Das Kombinationsspiel war mitunter schön
anzuschauen, jedoch leisteten sich die Grasgrünen insgesamt zu viele Abspielfehler. Die Samba-Boys
stellten in Hälfte 2 ihre Angriffsbemühungen weitgehend ein. Ein Volleyschuss aus kurzer Entfernung,
der einige Meter am Lattenkreuz vorbeiging, blieb bis zum Ende die größte Samba-Chance der
2. Halbzeit. Dennoch muss man sagen, dass SR den Vorsprung bis zum Ende mit minimalem Aufwand
geschickt hielt.
Hoffnung für den FFC keimte auf, als Philipp wenige Minuten nach Wiederanpfiff am Fünfmeterraum
an den Ball kam und flach ins Eck einnetzte – nur noch 2:4. Der FFC blieb am Drücker und hatte wenig
später eine Doppelchance, bei der zunächst Mario am Torhüter scheiterte und dann Philipp am Tor
vorbei schoss. Beim FFC ließen nun so langsam die Kräfte nach. Samba Rio erhielt so mehr Räume,
konnte sich jedoch nach wie vor keine zwingenden Torchancen mehr erarbeiten. Mario verkürzte auf
3:4 (Flachschuss ins lange Eck), gelang den Mattheisern heute jedoch nicht mehr. Ein zweites
Freistoßtor sollte Philipp kurz vor Schluss aus ca. 20 Metern trotz intensiver Konzentrationsphase
leider verwehrt bleiben.

Fazit: Viele gute Ansätze beim FFC, jedoch zu wenige Ideen für das
Angriffsspiel und zu wenig Gewinnermentalität. Diese Niederlage geht in Ordnung, Potenzial für
Steigerungen ist jedoch da.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – Ballklatscher United                    9:2 (4:0)
am 14.05.2018

Tore für FFC: Philipp H. (2), Dominik S. (3), Mario, Dennis (2), Giovanni

Aufgrund eines heftigen Gewitters mit ergiebigem Regen mussten die Spieler zur angesetzten Anpfiffzeit noch einige Minuten scharrenden Fußes in den Katakomben ausharren. Auf die Spielfreude schien das Wetter insgesamt jedoch keinen Einfluss gehabt zu haben, auch wenn es zum ein oder anderen regenbedingten Ausrutscher kam. Da kein Schiri greifbar war, begann das Spiel auf ein Rufzeichen des Zeitmessers am Spielfeldrand hin. Unterm Strich klappte das Spielen ohne Schiedsrichter jedoch ganz gut.
Die Mattheiser mit eingespielter Kernmannschaft kombinierten vom Start weg gut, erspielten sich jedoch zunächst nur Torchancen ohne wirkliche Torgefahr, u. a. zwei gescheiterte Versuche von coolem Heben über den aufgerückten Torwart hinweg. Das weitere Geschehen ob der Fülle der Ereignisse hier nun chronologisch im Telegramm-/Livetickerstil:
Tor der Ballklatscher nach Sturmlauf mit Schuss ins Eck aberkannt wegen Handspiels
Ballklatscher-Keeper pariert Doppelchance des FFC erst mit dem Fuß und dann durch Fausten zur Ecke
1:0 für den FFC durch Elfmeter von Philipp H. nach Strafraumfoul an Marc
2:0 – Dominik S. dribbelt in den 5er hinein und legt uneigennützig zurück auf Philipp H., der stramm rechts halbhoch einschießt
Marc rutscht im gegnerischen 5er in aussichtsreicher Position nach hohem Anspiel beim „Ballanholen“ das Spielgerät vom Fuß
3:0 durch Dominik S. mit einem strammen Schuss, der hoch rechts einschlägt
FFC kontert, Philipp H. wird am 16er angeflankt und schießt am Tor vorbei
4:0 durch Dennis per Flachschuss aus ca. 16 Metern
BKU-Keeper pariert Schuss von Mario aus ca. 15 Metern von rechts
FFC-Goalie Steffen lenkt Schuss aus kurzer Distanz sehenswert um den Pfosten und pariert kurz darauf einen Flachschuss mit dem Fuß
Dominik S. nimmt flaches Anspiel im 16er direkt ab, der Schuss geht knapp daneben
25-Meter-Schuss der Ballklatscher über Steffens Kasten
HALBZEIT
Wenige Minuten nach Wiederanruf (?!?) legt der FFC nach: 5:0 durch eine Direktabnahme von Dominik S., nachdem Philipp H. nach einem Dribbling von der Grundlinie aus selbstlos zurückgepasst hat
6:0 – Mario passt uneigennützig von der 5er-Grenze zurück auf Philipp H., der aus ca. 15 Metern flach einnetzt
7:0 – Mario mit einem halbhohen 20-Meter-Schuss, den der BKU-Keeper beim Abwehren unglücklich ins eigene Netz klatscht; Scorerpunkt für Dominik S. nach formidablem Anspiel während eines Konterlaufs
Steffen pariert auf der Torlinie innerhalb weniger Minuten mehrere Ballklatscher-Schüsse hintereinander
Sturm- und Drangphase der Ballklatscher: Gefährliche Bogenlampe der Ballklatscher über das Lattenkreuz, wenig später Dribbling über rechts und an der Grundlinie in den 16er mit Zweikampf und Sturz; man einigt sich auf „kein Elfer“, weil das eher ein „Zwischending“ war
Anschlusstreffer für die Ballklatscher: nach Strafraumgetümmel wird aus kurzer Entfernung flach links unten zum 7:1 eingenetzt
Ein Ballklatscher wird im Laufduell gefoult, verletzt sich an der Hand und tritt wenig später bei seiner Auswechslung die Balltonne des FFC um
Henning unterbindet geschickt einen Angriff, als die Ballklatscher nach abgeblocktem Konter wieder in die Spitze spielen wollen
Dem BKU-Torhüter rutscht bei einem Wegschlagversuch der Ball über den Spann, der FFC kann hieraus jedoch kein Kapital schlagen
8:1 – wie aus dem Nichts staubt Giovanni (der einzige FFC-Spieler mit übersinnlichen Fähigkeiten) ab, nachdem der BKU-Keeper einen Schuss von Mario nicht hat festhalten können. Einmal mehr ist der Italotreverer blitzgescheit und eiskalt zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Gut gezielter Fernschuss von Dennis, den der Torwart ins Toraus faustet; der aufgerückte Giovanni köpft den fälligen Eckball knapp am langen Pfosten vorbei
8:2 – erneuter Anschlusstreffer der Ballklatscher per Flachschuss aus kurzer Distanz nach flacher Hereingabe
9:2 – Dennis schiebt am langen Pfosten lauernd einen Querpass ein – die letzte Aktion eines denkwürdigen Spiels. Schade um die vielen Zuschauer, die nicht da waren.

Fazit: Nach durchwachsenem Saisonstart hat der FFC vieles besser gemacht, vor allem bei der Chancenverwertung und im kämpferischen Bereich. Dominik S. (3 Tore, 3 Assists) ist, was niemand jemals für möglich gehalten hätte, offensichtlich in der Form seines Lebens. Die Rückkehr von Domenic und Dennis wirkte auf das FFC-Spiel stabilisierend. Die Ballklatscher blieben – abgesehen von dem einen Ausraster – bis zum Ende fair und steckten trotz des hohen Rückstands niemals auf.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Samba Rio – FFC Matthias Trier                                                                                                             1:2 (0:2)

am 27.08.2018

 

Torschützen FFCM: Mario (Foulelfmeter), Dominik S.

 

Angesichts von Vollmond und instandgesetzter Flutlichtanlage konnte an diesem Spätsommer- bzw. Frühherbstmontagabend niemand mehr über die Sichtverhältnisse auf dem Kommlinger Sportplatz meckern. Es war auch weder zu warm noch zu kalt, die äußeren Bedingungen also durchaus gut, wenn man von dem etwas stärkeren „Höhenwind“ mal absah. Lediglich mit einem Elferkader angereist – man hätte meinen können, der FFC liefe auf der letzten Rille, doch kamen die Mattheiser Jungs bereits nach wenigen Minuten mit der ersten Chance zum Torerfolg! Dominik S. war dem zuständigen Verteidiger in den 16er hinein enteilt und wurde durch Trikotziehen o. ä. am Torschuss gehindert. Als der Unparteiische zunächst keinen Strafstoß pfiff und aus mehreren Richtungen „Videobeweis!“ gerufen wurde, stimmten die Hausherren am Ende einer basisdemokratischen Einigung auf Elfmeter zu. Vielen Dank an Samba Rio für diese faire Geste!

Mario verwandelte den Elfer recht humorlos, aber sicher leicht angehoben links unten. Wenige Minuten später fiel bereits das 2:0, als Dominik S. nach einer Ecke überraschend per Kopf einnetzte (sein erstes Kopfballtor im FFC-Trikot überhaupt?). Samba Rio setzte nun vermehrt auf Pressing, was auch Wirkung zeigte und bei den „All Greens“ vermehrt zu Abspielfehlern und anderen Unsicherheiten führte. Auch Gelb-Blau spielte offensiv, kam jedoch nur zu wenigen klaren Torchancen, u. a. einmal mit einem Schuss knapp neben den linken Pfosten. Der FFC versuchte es, da beim Kombinationsspiel immer irgendein Samba-Bein dazwischen war, mitunter mit Fernschüssen, vor allem durch Dennis, Dominik S. und Mario, jedoch ohne Erfolg. Klaus köpfte einmal nicht ganz ungefährlich neben das Tor. Der FFC rettete die nicht unverdiente, aber doch etwas schmeichelhafte Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

In Hälfte zwei gab es wiederum einen recht ausgeglichenen Schlagabtausch. Während Mario sich meist festdribbelte, hatten etwa Dominik S. und Domenic D. C. gute Schusschancen aus kurzer Distanz, scheiterten aber am gut aufgelegten Samba-Keeper. Marc versuchte sich als Flankengott, leider fand er im gegnerischen 16er keinen „Abschlussgott“. Dominik S. nahm einen Eckball mit dem Fuß direkt und wuchtvoll ab, leider flog der Ball eher parallel zur Torlinie als auf das Tor. Insgesamt kombinierte der FFC nicht schlecht, meistens dauerte das alles jedoch zu lange, die Samba-Abwehr hatte sich dann schon wieder sortiert und irgendwo den Fuß oder Kopf dazwischen. Auf der Gegenseite rettete die FFC-Verteidigung mehrfach in höchster Not. Dabei klärte Markus einmal kurz vor der Torlinie noch zur Ecke, bei einer anderen Aktion wurde er im Luftduell unter einem Samba-Angreifer begraben, aber Hauptsache: kein Gegentor. Im Mittelfeld lieferte sich Giovanni ein interessantes Duell mit einem ähnlich stark gebauten und ähnlich körperbetont spielenden Samba-Midfielder. Sehenswert waren auch einige Paraden des in diesem Spiel mal mehr, mal weniger geforderten FFC-Keepers Steffen.

Im Rückblick zu spät begann Samba Rio mit verstärkten Versuchen, die FFC-Defensive mit den dribbelstarken Spielern aufzubrechen. Kurz vor Abpfiff gelang nach Ballverlust des FFC in der Nähe der Mittellinie den Hausherren noch einmal ein Dribbling mit Seitenwechsel von links auf rechts. Es folgte ein Querpass in den 16er auf den berüchtigten Berti, den man niemals frei stehen lassen sollte und der sich die Gelegenheit zum Einnetzen nicht nehmen ließ. Zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es für Gelb-Blau dennoch nicht mehr, denn nach ein paar Minuten schrillte der Schlusspfiff. Unterm Strich eine ausgeglichene Partie, in der locker auch dreimal so viele Tore hätten fallen können. Das glücklichere Ende hatte diesmal der FFC, was man aufgrund einer guten kämpferischen Leistung jedoch als verdient bezeichnen kann.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

DJK St. Matthias AH – FFC Matthias Trier                          3:2 (1:1)

am 3. September 2018

Tore für den FFC: Dennis, Dominik S.

 

Wie bereits die Woche zuvor bot der FFC auch gegen die „Spätlese“ des DJK St. Matthias lediglich einen 11er-Kader auf. Dies möge als Aufruf an die diesmal Ferngebliebenen für das kommende Match gegen die „Ballklatscher“ aufgefasst werden! Dennoch legte der FFC recht munter los und war zu Beginn die aktivere Mannschaft. Dominik S. erlief auf rechts einen tollen Steilpass, setzte seinen Schuss jedoch am Pfosten vorbei. Wenig später spitzelte Klaus einen Ball klug in die Spitze, Dennis haute den Ball aus 20 Metern halbhoch ins Eck und es stand 0:1!

Dennis wollte es offensichtlich wissen und legte gleich noch einen 25-Meter-Schuss nach, der knapp am Tor vorbei sauste. Mit der Zeit wurden die Grasgrünen jedoch nachlässiger, verloren mehr Zweikämpfe, rückten nach Ballverlusten nicht zielstrebig genug zurück und eröffneten der DJK-AH damit Räume im Mittelfeld. Der FFC stand jetzt verstärkt unter Druck. Dann kam es nach Ballverlust in der Spieleröffnung zu einer Flanke in den 16er des FFC. Der AH-Mittelstürmer köpfte gegen die Laufrichtung von Keeper Steffen über diesen hinweg ins lange Eck – der 1:1-Ausgleich! Immerhin zeigten Marc und Henning vor der Pause noch mit einer Kombination „Doppelpass, Pass, direkter Torschuss“ (vom Torwart abgewehrt) die schönste Ballstafette des Spiels.

In Hälfte zwei geriet der FFC nach beiderseits unspektakulärem Beginn in Rückstand, als Unglücksrabe Klaus nach einer AH-Ecke mit einem „Uwe-Seeler-Gedächtniskopfball“ das Spielgerät vor die Füße eines ungedeckten, aufgerückten AH-Defensivspielers beförderte. Dieser nahm in aller Ruhe Maß und netzte nicht sehr fest, aber dennoch kaum haltbar hoch ins linke Eck ein. Wenig später noch eine Schrecksekunde, als die AH trotz Fünfermauer des FFC einen Freistoß aus ca. 20 Metern an den Außenpfosten setzte. Die Mattheiser Freizeitkicker kamen aber ebenfalls zu Torchancen. Henning verlängerte einen aufgetippten Befreiungsschlag von der Mittellinie mit dem Kopf, bekam jedoch nicht genug Wucht dahinter. Ein Torschuss von Markus aus ca. 20 Metern flog ein bis zwei Meter am Pfosten vorbei. Immerhin lieferten die „All-Greens“ noch Lebenszeichen. Der K.O. kam jedoch, als ein Missverständnis zwischen den zuletzt hochgelobten Steffen und Markus, die durch diese Aktion endgültig von Göttern wieder zu Menschen wurden, beim Torabschlaganspiel dazu führte, dass ein hinterrücks herangesprinteter AH-Akteur Markus den Ball wegspitzelte und an Steffen vorbei einschoss – 1:3 und nur noch wenige Minuten zu spielen. Was nun folgte war ein klassischer Fall von sinnlosem Anrennen. Der FFC versuchte recht umständlich, den Ball in die Spitze zu bekommen, lief dabei in die Abseitsfalle der AH, dribbelte sich fest, spielte Fehlpässe, verfehlte bei Schüssen das Tor, scheiterte am sicheren AH-Keeper. Zudem standen die Blauen nun wie eine Handballabwehr um den eigenen 16er herum. So war es ein kleines Wunder, dass dem FFC noch der Anschlusstreffer gelang, als Dominik S. einen FFC-Angriff durch einen Schuss aus kürzerer Distanz ins Eck abschloss. Zu mehr reichten jedoch weder Zeit noch Kraft. Dann noch einmal Ecke für den FFC, die letzte Aktion des Spiels, zu der sich alle FFC-Spieler (auch Torhüter Steffen!) im gegnerischen 16er einfanden. Der abgewehrte Ball landete bei dem inzwischen von einer Zerrung geplagten Dennis, der seinen Schuss verzog. Immerhin hatte sich der FFC nach dem 1:3 noch einmal aufgerafft. Vielleicht hatten einige FFC-Spieler den Sponsorenaufdruck „GEB“ auf den Gästetrikots als Aufforderung verstanden, denn alle drei Gegentore waren hergeschenkt. Nach dem Spiel wurde noch diskutiert, ob der hohe Blaulichtanteil in der Flutbeleuchtung ein Unterscheiden der Trikotfarben Grün und Blau erschwert habe; aber wenn dann hatten sowieso beide Mannschaften gleichermaßen daran zu knabbern, zählt also nicht als Ausrede!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FFC Matthias Trier – DJK St. Matthias AH                                                                          2:2 (2:0)

am 29.10.2018

Tore für den FFC: Tobi, Dennis

 

Der FFC versuchte es an diesem kühlen und windigen Herbstabend häufig mit Fernschüssen. Der erste nennenswerte kam von Dominik S. Dieser hatte eben beim Aufwärmen noch aus allen Lagen ins Tor getroffen, doch nun sauste sein 25-Meter-Schuss ein paar Meter über das Lattenkreuz. Zudem waren zwei FFC-Akteure ungedeckt auf seiner Höhe mitgelaufen – ein Auge für die Mitspieler wäre hier vielleicht die bessere Wahl gewesen. Zu bemängeln war auch, dass mehrere Flanken/Ecken des FFC hinter das gegnerische Tor gingen. Der FFC erspielte sich zahlreiche Torchancen, doch vor dem Tor wurde es meist unpräzise. Zudem offenbarte sich in Verteidigung und Manndeckung das eine oder andere Loch, was der DJK-AH Pässe in die Spitze und Torschüsse ermöglichte. Doch zunächst verfehlte die DJK entweder das Tor oder fand in Torwart Steffen ihren Meister.

Dann die Führung für den FFC: Tobi bekam nach einer Ecke beim Klärungsversuch eines DJK-Spielers auf der Torlinie das Spielgerät gegen die Brust – etwas schmerzhaft, aber 1:0! Wenig später scheiterte Domenic D. C. mit seinem Versuch eines Hebers über den am Boden liegenden Torwart – knapp daneben. Dann lief sich Dennis vor dem gegnerischen 16er frei und erhielt den Ball. Sein flacher Schuss wurde ins kurze Eck abgefälscht – keine Chance für den insgesamt guten DJK-Keeper und 2:0. Gegen Ende der ersten Halbzeit begann es zu regnen, worunter auf beiden Seiten die Ballkontrolle litt. Henning warf sich in seinem Abschiedsspiel für den FFC noch einmal in seiner unnachahmlichen Art in einen gegnerischen Pass, um einen Angriff zu stoppen.

In Hälfte zwei hatten aufseiten des FFC Dominik S. und Maxim die ersten Schusschancen, scheiterten jedoch jeweils am DJK-Torwart. Mit zunehmendem Regen versprangen insgesamt immer mehr Bälle, was weniger Torchancen nach sich zog. Dann tankte sich jedoch ein gar nicht so „Alter Herr“ der DJK aus der eigenen Hälfte heraus auf rechts durch und passte flach in den 16er. Sowohl ein FFC-Verteidiger als auch der herausgeeilte Steffen verpassten den Ball, und ein dahinter parat stehender DJKler konnte das Spielgerät mühelos ins leere Tor befördern. Wahrscheinlich war dieses halbherzige Herauslaufen der einzige Torwartfehler des ansonsten konzentrierten und sicheren Steffen, der heute übrigens auch bewusst auf riskante Abspiele bei Torabschlägen verzichtete, in diesem Spiel. Wie dem auch sei: nur noch 2:1 und noch über 20 Minuten zu spielen!

Die DJK erhöhte jetzt die Schlagzahl und erspielte sich immer mehr Chancen, auch wenn von diesen viele hastig vergeben wurden. Für kurzzeitige Entlastung sorgte Giovanni, der am Mittelkreis einen Angriff stoppte und steil auf Dominik S. spielte, doch der DJK-Keeper hatte aufgepasst und war bereits aus seinem 16er geeilt. Wenig später kam Dennis zu einem satten Torschuss von der 16er-Grenze, den der Torwart zurück ins Feld klatschte. Auf der Gegenseite klärte Steffen zwei Konter kurz hintereinander. Dann das Unfassbare: Domenic D. C. wurde wenige Meter links vor dem gegnerischen Tor angespielt, der Torwart war noch auf der anderen Seite, doch anstelle eines Torschusses legte Domenic noch mal quer ins Nirgendwo. Das hätte die Vorentscheidung zugunsten des FFC sein können, ja müssen!

Steffen hatte im Kasten der „All Greens“ nun alle Hände voll zu tun. Dann kam es, wie es kommen musste: Dem engagierten und heute auch offensive Impulse setzenden Innenverteidiger Pascal rutschte beim Klärungsversuch im eigenen Fünfer der Ball über den Spann, um unhaltbar im kurzen Eck einzuschlagen – der 2:2-Ausgleich. Beide Teams drängten jetzt auf ein weiteres Tor, doch glasklare Torchancen gab es nicht mehr. Dafür wurde das Spiel zusehends körperbetonter. Für den FFC setzten noch einmal Peter einen Schuss flach neben den Pfosten und Domenic D. C. einen Fernschuss mehrere Meter übers Lattenkreuz. Dann war Feierabend. Wie schon im letzten Spiel gegen diesen Gegner gab der FFC auch diesmal eine Führung auf unnötige Weise wieder her. Etwas mehr Konsequenz und Präzision beim Torabschluss hätten den FFC auf die Siegerstraße bringen können. Vor allem „Dom & Dom“ avancierten zu den Chancenpulverisierern des Abends.